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AOC: 27-Zoll-Monitor Q2770PQU im Test

Hinweis vor dem Lesen des Testberichts: Leider können wir Euch in diesem Testbericht keine eigenen Bilder und Videos anbieten, da das erhaltene Testmuster einige Unschönheiten auf der Außenseite enthielt. Wir haben uns mit dem Hersteller darauf verständigt, dass wir die offiziellen Produktbilder verwenden, um diesen Testbericht zu bebildern. 

Es ist schon etwas länger her, dass uns der Hersteller AOC einen neuen Monitor zugesendet hat. Nun hatten wir mit dem Q2770PQU die Gelegenheit einen weiteren 27 Zoll großen Monitor zu testen, der über eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln besitzt und vom Hersteller als Monitor mit hoher Detailtreue beworben wird. So soll sich der Monitor nicht nur für Filme und Bildbearbeitung eignen, sondern auch zum Spielen. Wir haben uns den Monitor genauer angesehen und wollen Euch in diesem weiteren Testbericht verraten, ob sich ein Kauf des Monitors für etwa 410 Euro lohnt.

Lieferumfang

aoc anschlusskabel

Der Lieferumfang ist wie bei AOC üblich wieder recht umfangreich gestaltet und wartet neben dem Monitor selbst noch mit dem abnehmbaren Standfuß und einer Treiber-CD mit diversen Anschlusskabeln auf. Zu diesen gehören neben dem Stromstecker ein VGA-, DVI-, Audio-, und USB-Kabel sowie eine DisplayPort-Verbindung. Nach dem Aufbau können wir den Monitor direkt benutzen, da das notwendigste Zubehör vorhanden ist und bis auf ein HDMI-Kabel kein weiteres Zubehör benötigt wird.

Technische Daten

aoc technische daten

Der 27 Zoll Monitor zählt bei AOC zu den Modellen der Pro-Line Serie und besitzt wie vergleichbare Modelle ein PLS-Panel mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Bildpunkten im Format von 16:9. Zu den Eckdaten gehören eine Bilderwiederholungsrate von 60 Hertz unabhängig von der gewählten Auflösung, eine Reaktionszeit von fünf Millisekunden sowie ein typisches Kontrastverhältnis von 1000:1. Das dynamische Kontrastverhältnis gibt der Hersteller mit 80000000:1 an. Dabei ist der Q2770PQU in der Lage etwa 16,7 Millionen Farben bei einer maximalen Helligkeit von 300 Candela pro Quadratmeter dazustellen.

Äußere Beschreibung

Wie auch bei anderen Modellen setzt der Hersteller auf ein einfaches und funktionales Design, welches eher zeitlos gehalten ist.

Auf der Vorderseite wird das 27 Zoll große PLS-Panel nur noch von dem Rahmen mit Herstellerlogo und einer Buttonleiste umgeben. Letzteres ist ebenfalls sehr einfach gehalten und bietet neben einem Powerknopf vier weitere Knöpfe, womit das Einstellungsmenü aufgerufen werden kann und diverse Einstellungen wie die Wiedergabequelle vorgenommen werden können.

monitor vorderseite

Die Rückseite beheimatet neben einem großen Herstellerlogo die verschiedenen Anschlüsse, mit denen der Monitor verbunden werden kann. Zusätzlich befindet sich etwa mittig der abnehmbare Standfuß, auf den wir in einem weiteren Kapitel genauer zu sprechen kommen.

monitor rueckseite

Unter der Abdeckung, die über den gesamten Monitor läuft, befinden sich auf der linken Seite zwei USB-Anschlüsse, ein weiter USB-Port, ein Powerschalter zusammen mit dem Eingang für den Kaltgerätestecker. Im Gegensatz dazu befinden sich auf der rechten Seite die verschiedenen Anschlüsse beginnend mit dem DisplayPort. Anschließend folgen ein VGA-, DVI- und HDMI-Anschluss sowie zwei Audiobuchsen. Die Abdeckung selbst beheimatet auf der linken Seite ein weiteres Panel bestehend aus zwei USB-Anschlüssen.

monitor weiteres usb panel

Ansonsten befinden sich auf der Rückseite keine weiteren Besonderheiten. Auch hier können Anwender den Standfuß gegen eine Vesa-Wandhalterung austauschen, um den Bildschirm beispielsweise an der Wand zu befestigen.

Aufbau und Einrichtung

Nach den vielen Monitortests sind wir mit dem Aufbau des Standfuß von AOC sehr vertraut, sodass wir diesen nur zusammenstecken und mit der Rückseite des Q2770PQU verbinden. Anschließend benötigen wir nur noch eine Wiedergabequellen und die Stromversorgung zu verbinden, damit wir den Monitor in Betrieb nehmen können.

monitor standfuß

Wie bei anderen Modellen des Herstellers können wir auch hierbei den Standfuß und den Monitor auf unsere eigenen Bedürfnisse einstellen.  Hierzu können wir diesen etwa dreizehn Zentimeter in der Höhe verstellen und mit Hilfe des Standfuß fast komplett um sich selbst drehen lassen. Der Neigungswinkel kann zusätzlich zwischen -5 und 25 Grad nach vorne und hinten eingestellt werden. Somit bietet AOC wie bei anderen Modellen umfangreiche Möglichkeiten den Monitor auf die eigenen Bedürfnisse einzustellen.

test

Der Aufbau ist somit abgeschlossen und wir können mit der Einrichtung beginnen.

Nach dem Einschalten des Q2770PQU wird automatisch eine aktivierte Wiederquelle ausgewählt und automatisch vorkonfiguriert. Dabei werden die wichtigsten Einstellungen wie Auflösung, Bildwiederholungsrate, Farbdarstellung, Helligkeit und Kontrast vorgenommen. Da diese bereits einen guten Eindruck hinterlassen, werden wir diese für einen weiteren Betrieb nicht mehr ändern.monitor usb panel

Wer mag kann an dieser Stelle weitere Einstellungen vornehmen, wobei dies entweder in Form von vordefinierten Profilen oder eigenen Einstellungen geschehen kann. Damit wäre auch die Einrichtung erst einmal abgeschlossen.

Der Q2770PQU im Betrieb

Das verbaute PLS-Panel macht einen guten Eindruck, wobei die Farben kräftig, aber nicht übersättigt dargestellt werden. Auch der Kontrast und die Helligkeit konnten einen ordentlichen Eindruck hinterlassen, obwohl der Kontrast besser und die Helligkeit höher sein könnte. Insgesamt sorgt das PLS-Panel aber für eine gleichmäßige Ausleuchtung.

Trotz dieser leichten Schwäche können wir den Bildschirm in hellen Umgebunden nutzen, ohne dass Spiegelungen oder störender Lichteinfall zu bemerken war. Dies könnte unter anderem an der matten Oberfläche des Panels liegen. Selbiges gilt auch für die Blickwinkelstabilität die bei nahezu 180 Grad liegt. So kann das Bild von überall gleich wahrgenommen werden, ohne das Farben verschwimmen oder blasser wirken.

Die Auflösung beträgt 2560 x 1440 Bildpunkte und ist für die Bildschirmgröße angemessen. Mit dieser Auflösung kann der Bildschirm einfach in mehrere Bereiche unterteilt werden. Bei näherer Betrachtung fallen auch keine einzelnen Pixel auf, wobei eine weitere Entfernung vom Monitor das Bild besser wirken lässt.

Trotz der Wiederholungsrate von 60 Hertz wirken die Bewegungen beispielsweise in Filmen sehr flüssig. Für Gelegenheitsspieler reichen auch die fünf Sekunden Reaktionszeit aus, sodass der Monitor insgesamt ein stimmiges Bild abgibt.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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