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Anki Overdrive: Digitaler Rennspaß im Test

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Das Starter Kit von Anki Overdrive hat auch den Weg in unsere Redaktion gefunden, welches wir intensiv mit den dazugehörigen kleinen Autos ausprobiert und uns heiße Rennen damit geliefert haben. Ob wir auch Spaß mit dem digitalen Rennspiel hatten oder nur Probleme uns im Weg standen, verraten wir Euch in unserem neuen Testbericht zu Anki Overdrive. Abschließend wollen wir noch klären, ob der Hype berechtigt ist.

Einleitung

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Achtung der Hype-Train ist wieder unterwegs und kündigt eine spannende Innovation an. Was passiert, wenn wir die eingestaubte Carrera-Bahn aus dem Keller mit Mario Kart kreuzen und den herkömmlichen Controller durch unser Smartphone ersetzen? Die Antwortet lautet: Das digitale Rennspiel Anki Overdrive, welches die heutige Smartphone-Generation wieder an einen gemeinsamen Ort bringen und zu spannenden Rennen einladen soll.

Technik, die begeistern kann

Wir wollen an dieser Stelle gar nicht so viel in die technischen Innovationen eingehen. Allerdings haben es die Entwickler geschafft, die mitgelieferten kleinen Flitzer in wahre Intelligenzbestien zu verwandeln. Die Autos lernen selbstständig die aufgebauten Rennstrecken, halten Abstand zueinander und können die gemerkten Strecken ohne aus der Bahn zu fliegen mühelos bewältigen. Über Bluetooth sind wir in der Lage die Autos über unser Smartphone in der Geschwindigkeit zu steuern und virtuelle Waffen abzufeuern.

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In einem Video erklären die Entwickler von Anki weitere technische Einzelheiten. Wer also mehr zu der Technik erfahren will, ist hier bestens aufgehoben:

 

Das Starter Kit von Anki Overdrive

Im Lieferumfang des Starter Kits befindet sich alles Notwendige, um schnellen Spielspaß zu garantieren. So umfasst das Starter Kit zwei robotergesteuerte Supercars namens Groundshock und Skull. Beide haben unterschiedliche Eigenschaften, auf die wir später noch zu sprechen kommen. Insgesamt zehn Streckenteile, darunter sechs Kurvenelemente und vier Geraden, können für den Aufbau der Strecken genutzt werden. Darüber hinaus befinden sich noch zwei Brückenpfeiler und eine Ladestadion für vier Fahrzeuge im Lieferumfang.

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Bereits mit dem Starter Kit können mehrere Streckenkombinationen erzeugt werden und dank der beiden Autos können wir Anki Overdrive direkt mit zwei Spielern spielen, auch wenn es möglich ist als Einzelspieler anzutreten. Doch bevor wir starten, müssen wir noch die App aus dem entsprechenden Appstore herunterladen.

anki overdrive autos gamoha

Aufbauen, Verbindung herstellen, Rennen fahren

Wir konnten es gar nicht erwarten unsere erste Rennstrecke aufzubauen. Mit den Streckenteilen, die sich in dem Starter Kit befinden, haben wir beispielsweise einen einfachen Rundkurs mit einer Brücke gebaut. Die einzelnen Streckenteile werden dabei von Magneten fest zusammen gehalten und die Brücke hält dank der beiden ansteckbaren Brückenpfeiler gerade so viel aus, dass die beiden Mini-Flitzer darüber fahren können.

anki overdrive strecke rundkurs gamoha

Nachdem der App-Download (immerhin 300 Megabyte groß) abgeschlossen ist und die Autos, aus der inzwischen aufgebauten Ladestation, aufgeladen sind, können uns für ein Auto entscheiden und via Bluetooth mit diesem verbinden. Wir entscheiden uns zunächst für Groundshock, der im Gegensatz zu Skull sehr schnell sein soll und als spezielle Waffe einen elektronischen Impuls aussenden kann. Die App hilft uns dabei das Auto zu verbinden und einen schnellen Start zu machen.

Mit der Verbindung von Groundshock wird zunächst auch Skull mit dem ersten Smartphone verbunden. Beide Autos kommen nun auf die Rennstrecke für den Einzelspieler-Test. Die Strecke wird von den Autos abgescannt und nach etwa zwei Runden „Training“ kann das erste Rennen schon starten.

Während der gesamten Einrichtung unterstützt uns die App akustisch durch eine Erzählerin, welche Schritte wir durchzuführen haben und was uns in den nächsten Schritten erwartet.

Start your engines!

Die ersten Missionen bestehen aus einem interaktiven Tutorial für Anki Overdrive. Wir lernen die Geschwindigkeit zu regeln, Waffen abzufeuern und die Spuren zu wechseln. Letzteres geschieht einfach durch Neigen des Smartphones nach links oder rechts. Für die erst genannten Aktionen gibt es einen Schieberegler und Icons in der App.

Während eines Rennens können wir uns beispielsweise mit einem Magneten an den Gegner heranziehen und diese mit einem Elektroschock aus der Bahn werfen. Weitere Waffen ermöglichen beispielsweise, dass sich der Gegner verlangsamt oder ins Schleudern gerät. Diese Möglichkeiten stehen uns dauerhaft zur Verfügung und machen das Spiel spannend.

So fahren wir Runde um Runde und können uns glücklich über unseren ersten Sieg freuen. Leider ist der Karrieremodus nicht besonders anspruchsvoll und wird auf die Dauer etwas langweilig. Für den Einstieg aber sehr gut geeignet.

Achtung: Inkompatible Smartphones

Kommen wir zum Mehrspieler-Rennen und zu den ernsthaften Problemen des Systems. In der Redaktion haben wir glücklicherweise unterschiedliche Smartphones, denn diese sind einfach notwendig, um Anki Overdrive problemlos mit mehreren Spielern zu spielen. Es sollte vor dem Kauf auch auf die kompatiblen Smartphones geachtet werden. Während Huawei Smartphones beispielsweise nicht ohne weiteres zusammen verwendet werden konnten, sah es mit zwei HTC One M7 oder einem Galaxy S4 gepaart mit einem Iphone 6s schon besser aus. Auch zwei Iphones harmonierten gut miteinander.

anki overdrive smartphones gamoha

Doch was passiert, wenn zwei Smartphones inkompatibel mit Anki Overdrive sind? Die Mehrspieler-Lobby, wofür alle Geräte mit dem gleichen Drahtlosnetzwerk verbunden sein müssen, öffnet sich noch ohne Probleme und findet alle teilnehmenden Smartphones. Auch die Auswahl der Rennwagen funktioniert noch einwandfrei, jedoch kommt es beim „Training“ der Strecke sowie bei der gemeinsamen Verbindung zu Abbrüchen bis hin zum Absturz der Anki Overdrive.

Mehrspieler-Spaß kehrt doch noch ein

Trotz der kurzzeitigen Enttäuschung über die nicht funktionierenden Smartphones, haben wir uns doch noch heiße Duelle liefern können. Wie im Einzelspieler (nur deutlich spannender) konnten wir zu zweit um die Wette fahren und uns mit den Waffen abschießen, die uns zur Verfügung standen. Es stehen uns verschiedene Spielmodi zur Verfügung, wobei uns der klassische Rennmodus am meisten Spaß gemacht hat.

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Unabhängig davon, ob wir ein Rennen in der Karriere oder gegen andere Mitspieler beenden, können wir unser Fahrzeug nach einem Rennen aufwerten. Hierzu zählen nicht nur Autoteile wie Motorverbesserungen oder Räder, sondern auch deutlich stärkere Waffen, die wir in den nächsten Rennen bereits einsetzen können. Stück für Stück könnt ihr euren Flitzer nach euren Wünschen ausbauen und euch auf das nächste Rennen vorbereiten.

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Auch wenn sich Anki Overdrive auch für Einzelspieler eignet, so macht es deutlich mehr Spaß gegen seine Kollegen oder Freunde eine schnelle Runde zu drehen und sich dabei gegenseitig zu behindern oder gegen den Karren zu fahren.

Preis und Erweiterungsmöglichkeiten

Leider ist die Anschaffung von Anki Overdrive nicht gerade kostengünstig. Während eine Carrera-Bahn bereits für etwa 80 Euro erhältlich ist, wird von Anki Overdrive etwa 150 Euro alleine für das Starter Kit fällig. Dies könnte den einen oder anderen doch vom digitalen Rennspaß abhalten und jeder muss selbst entscheiden, ob er das Geld investieren möchte. Auch die möglichen Probleme mit einem inkompatiblen Smartphone sollten hierbei in Betracht ziehen.

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Trotzdem gibt es bereits zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten für Anki Overdrive. Hierzu gehören beispielsweise Streckenteile wie Geraden und Kurven, wobei jeweils zwei Streckenteile etwa 24 Euro kosten. Zusätzliche Autos sind ebenfalls nicht kostengünstig und können ab 55 Euro erworben werden. Wer etwa weitere Brückenpfeiler oder eine Rampe kaufen möchte, kann nochmal mehrere Euros (ab 10 Euro) einberechnen.

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Fazit

Die Entwickler von Anki Overdrive haben eine spannende Innovation auf dem Spielemarkt geschaffen, die einen berechtigten Hype genießt solange es nicht zu Problemen kommt. Mit Anki Overdrive wurde eine weitere Brücke von der realen in die virtuelle Welt errichtet, die sehr spannend ist und uns zeigt, welche Möglichkeiten die Zukunft für uns offen hält.

Positiv hervorzuheben sind die autonom agierenden Autos, die vielseitigen Strecken, die sich bereits mit dem Starter Kit ermöglichen lassen, sowie der Spielspaß mit mehreren Spielern und Autos. Im Gegensatz dazu können insbesondere der hohe Preis zusammen mit der Inkompatibilität diverser Smartphones können allerdings in Enttäuschung enden.

Trotz der negativen Punkte wollen wir Euch einen Kauf von Anki Overdrive (allerdings nur mit dem richtigen Smartphone 🙂  ) empfehlen, da der Spielspaß überwogen hat .

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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