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ADATA: A10050 Powerbank im Kurztest

Der Hersteller ADATA hat uns während der gamescom und IFA 2016 die A10050 Powerbank mit einer Leistung von 10050 Milliamperestunden zur Verfügung gestellt. Diese wollen wir Euch in unserem neuen Kurztest einmal kurz vorstellen und dabei vor allem auf die Alltagstauglichkeit und Ladeleistung eingehen.

Powerbanks im Sommertrend

Bereits in den letzten Jahren haben sich mehr und mehr Hersteller daran gemacht und eigene Powerbanks auf den Markt gebracht. Auch wir hatten beispielsweise schon Powerbanks von Maxell oder iFrogz ausprobiert. Nichtzuletzt durch Pokemon Go haben Powerbanks es diesen Sommer zu einem heißen Produkt geschafft, welche sehr begehrt sind und teilweise durch die hohen Anfragen in unserer Region ausverkauft waren.

Unsere Erwartungen an eine Powerbank

In erster Linie wünschen wir uns ein haltbares Produkt, welches uns dabei auf einfache Art und Weise dabei unterstützt unser mobiles Endgerät mehrfach wieder aufzuladen. Insbesondere bei Messen haben unsere mobilen Geräte einen großen Leistungshunger und wollen immer gerne mit Strom gefüttert werden.

Lieferumfang der A10050 Powerbank

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Diesen Abschnitt können wir sehr kurz fassen. Neben der Powerbank waren nur noch ein Ladekabel sowie eine Schnellstartanleitung in der Packung enthalten. Wie bei vergleichbaren Geräten war auch die A10050 Powerbank von ADATA bereits zu 50 Prozent geladen, als wir diese ausgepackt haben.

Edles Aussehen dank Aluminium-Body

In einem Gehäuse aus Aluminium verbaut ADATA sein Akku und die weitere Technik, die in der Powerbank benötigt wird. Alle Kanten sind leicht abgerundet, sodass das Gehäuse über eine ordentliche Griffigkeit verfügt. Außerdem besitzt das Gehäuse eine angeraute Oberfläche.

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Weitere Besonderheiten können wir nicht finden. Auf der Unterseite befinden sich die Hersteller- und Produktinformationen zusammengefasst. Die Oberseite bringt ein einfaches Input-Output-Panel mit zwei USB-Ports, einem Powerknopf, einer LED-Statusanzeige und einem Micro-USB-Anschluss vor. Letzterer dient zum Aufladen der A10050 mit dem zugehörigen Ladekabel.

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Die beiden USB-Ports bieten eine Ausgangsspannung von 2.1 oder 1.0 Ampere, um unterschiedliche Smartphones aufladen zu können. Ob das auch tadellos funktioniert, erfahrt ihr später in unserem Erfahrungsbericht.

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Unterschiedliches Aufladen möglich

Dank des mitgelieferten Mini-USB-Kabels konnten wir die Powerbank direkt aufladen. Bei halber Ladung dauert das etwa 4-6 Stunden. Für einen gesamten Ladevorgang sollte die gesamte Nacht eingeplant werden. Die Ladezeit ist allerdings sehr stark von der gewählten Methode (per USB-Schnittstelle oder per USB-Netzteil) abhängig.

Grundsätzlich haben wir festgestellt, dass während der intensiven Nutzungszeit die Aufladung per USB-Netzteil mit mindestens zwei Ampere am Schnellsten ging. Für eine volle Ladung der Powerbank benötigten wir etwa acht Stunden. Etwa zwei Stunden pro blauem LED-Punkt.

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Wem nur eine USB-Schnittstelle zur Verfügung steht, sollte die Nacht bzw. seine Zeit etwas länger planen. Hier haben wir je nach Schnittstelle und Stromfluss bis zu 11 Stunden warten müssen, bis wir unsere komplett leer gewordene Powerbank wieder nutzen konnten.

Insgesamt hält sich die Aufladezeit allerdings in Grenzen und entspricht der Erfahrung, die wir bereits bei anderen Modellen mit vergleichbarer Größe gemacht haben. Lediglich das mitgelieferte USB-Kabel musste nach kurzer Zeit ausgetauscht werden, da es sehr schnell einen Wackelkontakt hatte.

Strom für zwei Geräte gleichzeitig

Die A10050 von ADATA bietet zwei USB-Ports zum gleichzeitigen Aufladen von Smartphones.

Allerdings ist der USB-Port mit einer Leistung von einem Ampere etwas zu niedrig angesetzt, da dort nur sehr einfache Smartphones mit wenig Leistung oder mit geringem Akku aufgeladen werden können.

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Werden leistungshungrige Smartphones wie das Ascent Mate S von Huawei oder das Samsung Galaxy S6 angeschlossen, wird der Akku auf gleichem Ladestand gehalten und entlädt sich trotzdem noch. Hier hätten wir uns gewünscht, dass wir zwei gleich starke USB-Ports zur Verfügung gestellt bekommen. So könnten wir ohne Probleme auch zwei Geräte aufladen.

Für den alltäglichen alleinigen Gebrauch kann die A10050 allerdings durch seine kompakte Größe und seine Akkuleistung überzeugen. Unser Ascent Mate S konnten wir etwas mehr als 3 Mal aufladen, bevor wir die Powerbank erneut an die Ladestation hängen mussten. So konnten wir die Lebensdauer unseres Test-Smartphones locker über 3-4 Tage strecken, statt wie bisher etwa einem Tag bei durchschnittlicher Nutzung.

Fazit

Die A10050 Powerbank von ADATA hat sich in unserem Alltagstest sehr ordentlich geschlagen und konnte insbesondere durch ihr Durchhaltevermögen sowie die Kompaktheit und die Materialwahl überzeugen. Dank der eingebauten LED-Leiste haben wir den aktuellen Ladestand immer im Blick.

Hinzukommt, dass die Powerbank bereits für einen Preis ab 28 Euro in vier verschiedenen Farben (Silber, Schwarz, Grau, Gold) erhältlich ist. Mit der A10050 konnten wir die Lebenszeit unserer mobilen Geräte deutlich verlängern und eignet sich daher sogar für den Einsatz von Tablets.

Lediglich das Aufladen per USB-Schnittstelle könnte ein wenig optimiert werden.

Artikelbild: ADATA

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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